Alexander Steffens
Sportler / Trainer

Saisonabschluss 2013

 

3. Platz mit dem ARGI+ TriTeam Schongau zum Saisonabschluss der 2. Bundesliga

Am Freitag hieß es dann doch nochmal Triathlon Sachen aus dem Keller räumen. Grund hierfür war der letzte 2. Liga Wettkampf in Remagen. Samstag um 9 Uhr ging es dann los. Roman sammelte Julian und mich in Greifenberg ein, um gemeinsam unsere Teamkollegen Felix und Markus in München abzuholen. Punkt 10 Uhr standen wir vor der Tür und luden das Material ein. Nachdem wir über 5 Stunden Fahrt vor uns hatten machten wir noch einen kurzen Stopp beim Bäcker um uns mit Kaffee und Essen zu versorgen. Nach dem dies erledigt war ging es dann auch schon auf die Autobahn.  6 Stunden und  500 km später waren wir dann endlich in Wettkampfort. Wir holten die Startunterlagen ab  und fuhren weiter zu unserer Unterkunft. Nach kurzem Einchecken zogen wir uns fürs Radfahren um. Die Strecke, mit langen Anstiegen und gefährlichen Kurven, wurde mit einem guten Gefühl, trotz Nässe abgefahren. Dennoch hofften wir, dass es morgen trocken bleibt.  Nach einer kurzen Dusche ging es dann noch zum Essen um Kraft für morgen zu tanken. Müde fielen wir ins Bett.
 
Um 6:45 Uhr klingelte der Wecker und es hieß aufstehen. Schnell wurde etwas gefrühstückt  und dann fuhren wir zur Wechselzone. Der Check-In sowie die Wettkampfbesprechung waren kaum vorüber, da musste der Neo schon wieder angezogen werden. Denn um Punkt 9:30 Uhr legte die Fähre zu unserem Schwimmstart ab. 

Dies war etwas ganz neues für uns von einer Fähre zu starten und so wussten wir nicht was beim Start auf uns zukommen würde. Die 2. Bundesliga durfte als erste Startgruppe ins Wasserspringen und die 2400 Meter mit der Strömung zu absolvieren. Das Startsignal ertönte und wir rannten auf das Ende der Rampe zu. Leider erwischte ich die Absprungkante nicht perfekt und tauchte unkontrolliert ins Wasser ein. Die Folge davon war, dass das Wasser mir dir Brille von den Augen riss. Ich entschied mich vorerst die Brille unten zu lassen, um die Gruppe nicht zu verlieren.  Der starke Wellengang erschwerte das Schwimmen zusätzlich. Ich drehte mich nach 400 Meter kurz auf den Rücken. um mir die Schwimmbrille wieder aufzuziehen. Völlig ausgepowert stieg ich nach knapp 20 Minuten aus dem Wasser. Auf dem Rad war das Windschattenfahren verboten und so versuchte ich mit kontrolliertem Druck Plätze wieder gut zu machen.  Nach 15 km konnte Markus, der an diesem Tag die 3. beste Radzeit fuhr, auf mich aufschließen. Wir wechselten uns in der Führungsarbeit immer wieder ab und sammelten so Athlet für Athlet ein. Bei Kilometer 30 kurz vor dem letzten Anstieg verklemmte sich meine Kette und ich verlor den Anschluss. Mit Wut im Bauch kämpfte ich mich den Berg hoch und konnte 5 Kilometer später auf die Gruppe um Markus aufschließen. Dies kostete mir leider viel Kraft, die ich eigentlich für das Laufen sparen wollte.  Mit der 13. besten Radzeiten stieg ich als 21. vom Rad. Nun warteten die abschließenden 10,5 Km auf mich. Schon vor dem Wettkampf war mir klar, dass das Laufen ziemlich hart wird, da ich seit meiner Saisonpause grade einmal 15 Laufkilometer sammeln konnte. So quälte ich mich über die Laufstrecke und lief nach 41:48 Minuten mit einer Endzeit von 2:15 Stunden, als 27. ins Ziel.


Im Ziel warteten die anderen aus meinen Team auf mich. Nach kurzen Renneindrücke schildern, schauten wir auf die Ergebnislisten und wussten sofort das es heut sehr weit nach vorne gehen würde.  Wir liefen noch aus und holten dann unsere Sachen aus der Wechselzone und brachten sie ins Auto. Gespannt warteten wir auf die Teamergebnisse. Als diese endlich kamen und wir auf dem 3. Platzen standen waren wir überglücklich. Dieses Ergebnis war die beste Gesamtplatzierung die wir in den letzten zwei Jahren in der 2. Bundesliga machten und zeigte uns für nächstes Jahr das wir um ein Top 3 Platz mitkämpfen können.


Nach der Siegerehrung machten wir uns auf die lange Heimfahrt.  Um 1 Uhr Nachts viel ich vollkommen Erschöpft zuhause in mein Bett.
Im Ganzen lässt sich sagen, wieder mal ein super Wochenende mit den Jungs und einem guten Ergebnis trotz wenig Training.